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Prüfungsstress

Diese Sch***prüfungsarbeit raubt mir hier den letzten Nerv...
Irgendwie hab ich mir das doch ein bisschen anders gedacht.... Der Erwartungshorizont passt vorne wie hinten nicht. Die ersten Aufgaben wurden intensiver bearbeitet als erwartet und bei den letzten ist es umgekehrt. Wenn ich die Punktverteilung so lasse, dann fällt die Arbeit viel schlechter aus, als sie ist und berücksichtigt die erbrachten Leistungen nicht in vollem Maße. Jetzt bin ich schon einmal komplett durch und es will sich einfach keine Zufriedenheit einstellen. Also werde ich mir wohl noch mal einen anderen Schlüssel zulegen und den ganzen Mist noch mal durchpunkten... Wie ich das hasse!!! 

 

...zufrieden...

Ja, ...jetzt bin ich zufrieden.... War doch noch ne schwere Geburt.
Ihr tut gerade so, als sei die Bewertung einer Leistung eine eindeutige Angelegenheit... Da darf ich aber doch mal laut lachen.

Gehen wir mal vom leichten Fall aus.... Mathe... Ein Ergebnis ist richtig oder auch falsch... klingt recht eindeutig. Aber was ist mit dem Rechenweg? Braucht es den oder nicht? Was ist, wenn ein Schüler zwar das richtige Ergebnis hat, aber den Rechenweg nicht aufgeschrieben (obwohl genau darum ausdrücklich gebeten wird)?  Oder aber er hat den Rechenweg, aber das Ergebnis falsch vom Taschenrechner übertragen (Zahlendreher)...  Gibt es Punkte oder nicht und wenn ja, wie viele? Und wie hätten wir denn gern das Verhältnis der Punkte? Mehr für's Ergebnis oder mehr für den Rechenweg? Wie sieht's aus, wenn eine Parallelaufgabe folgt mit dem gleichen Rechenansatz? Gibt's da wieder die gleiche Punktzahl oder weniger? 
....Wir waren bei einem leichten Fach!!!

Auch noch leicht... Biologie oder andere "Lernfächer"... 
Ich weiß, was besprochen wurde, ... Fachbegriffe, Zusammenhänge... alles recht eindeutig. Ich erwarte das, was an der Tafel stand oder auf dem Arbeitsblatt und kann pro Info eine beliebige Punktzahl festlegen... Das ist prima!! 
Spielt es eine Rolle, ob mir das jemand in Stichpunkten serviert oder in einem schön formulierten Text? Achte ich auf Rechtschreibung und Zeichensetzung? ...Natürlich achte ich darauf...., aber geht es auch in die Note ein?  Was ist, wenn jemand zusätzliche Informationen gibt, die ich gar nicht erwartet habe, die aber dazu passen? Gebe ich dafür Extrapunkte? 

Aber... so einfach war das in dieser Arbeit alles leider nicht... 
Die Bezirksregierung möchte komplexe Aufgabenstellungen mit Handlungsbezug, in denen der Schüler eigene Transferleistungen bringen soll. Also konkret: Es gab einen Text über einen dementen Altenheimbewohner mit einer bestimmten Biografie und die Schüler sollten Freizeitangebote entwickeln, welche die noch bestehenden Fähigkeiten des Bewohners berücksichtigen und festigen. Hm... das steht weder im Heft noch an der Tafel, auch nicht im Buch... An anderen Beispielen haben wir so etwas natürlich geübt, aber hier soll es neu erfunden werden. Eine Leistung, die bei jedem anders aussieht und immer dann in Ordnung ist, wenn sie sinnvoll begründet wird. Und dazu soll ich dann einen Erwartungshorizont mit festgeschriebener Punkteverteilung schreiben. Das kann ja gar nicht hinhauen. Ich kann meine Gedanken dazu formulieren und gewisse Rahmenerwartungen, aber ich weiß nicht, wie intensiv die Schüler darauf antworten. Und hier macht es ja auch nicht die Masse allein, ...es kommt auch auf die Qualität der Vorschläge an und wie sie auf die Person hin begründet werden. Einen einigermaßen gerechten Schlüssel kann man dann evtl. erst formulieren, wenn die geschriebene Arbeit vorliegt.

So, .. das Ganze war jetzt nicht als Rechtfertigung gedacht, vielmehr habe ich den Anlass genutzt, mal genau über dieses Thema zu sprechen, was mich immer wieder beschäftigt.

Übrigens.... zu Beginn meines Lehrerdaseins habe ich da oft gezweifelt und dann nochmal mit einem anderen Schlüssel nachkorrigiert, ... mit dem Effekt, dass eigentlich fast das Gleiche rauskam. Die Abweichungen waren unbedeutend oder nur für einzelne Arbeiten von Bedeutung. Heute tue ich das nicht mehr. Die Grenzfälle schaue ich mir lieber noch mal unter pädagogischen Gesichtspunkten an oder ich frage noch mal mündlich nach. Spart Zeit und Nerven....

Grönie live.... uiuiuiuiui...

Ohhhhh, ich freu mich schon.... ich krieg Grönie live.... als Muttertagsgeschenk (Knutschknuddel, Du allerbester aller Ehegatten). Das eigentliche Geschenk ist ja nicht die Karte, ...darüber müssen wir gar nicht reden, ... vielmehr die Tatsache, dass er sich ...als absoluter Konzertmuffel... überwindet mitzugehen...
Und damit's nicht zu muffelig wird, kommt noch mein Lieblings-Singstar-Gegner mit, mit dem man sich ultimativ die Seele aus dem Leib schreien kann. Das wird ein Fest... ich fürchte, am Wochenende kann ich nicht mehr sprechen.

Gänsehautfeeling pur



Es war sooooooooooooo geil...
Ein ganzes Fußballstadion voller Menschen und alle grölen " oleleole... oleleole... wird Zeit, dass sich was dreht"... Überall nur Arme, die sich im gleichen Takt hin und her wiegen und Gänsehautfeeling pur...
Völlig egal, wie alt die Leute sind, die Dir begegnen, ... wenn die Musik spielt, sind sie alle wieder 16.

Himmel...

Ich merke gerade, dass mich immer noch etwas schocken kann... Aber inzwischen habe ich gewisse Techniken erlernt, die mich wenigstens den Sinn erahnen lassen...

Schülerarbeit:
Die Entstehung von Diabetes mellitus (das war der Teil, der aus der Aufgabenstellung abzuschreiben war..) wenn man zu Fettig isst oder zu will Zucker zu sich nehmt. (wallsch anerung)
Es kann auch druch zu will am Tag essen aber auch wenn man sich zu wenig bewegt. Man kann auch wenn der Körper zu wind Insulin aus südten tud. Das Übergewisiet ist.

Wenn man Diabetes schlecht behandel will Mann man sich Insulin sprizen kann. da drch Herzprobleme bekommt but gefese vesufunge konnen kann

Uff...