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Kinder an die Macht....

Namen lernen

Uff, ich kann nicht schlafen...
Bin noch viiiiiieeeel zu wach und rocke nach Westernhagen...

Könnte Euch noch erzählen, was mich dann am ersten Schultag erwartet....

Wichtigste Aktionen: Anwesenheiten und Zugangsberechtigung überprüfen, .. Stammdaten vergleichen lassen... weitere Infos geben..... Namen lernen.

Namen lernen finde ich gaaaaaaanz wichtig. Ich habe den Ehrgeiz, am 2. Tag jeden meiner Schüler/-innen (also meiner eignen Klasse) mit Namen ansprechen zu können, ... und meistens gelingt es mir *gg* Dabei habe ich eine kleine Helferin.... Marie

 

Also, ich stelle mich vor und zeige das Püppchen und sage: "Das ist Marie" ... so weit noch ganz einfach...
Mein Nachbar zur linken (oder rechten, ...völlig egal..), sagen wir Marina,  bekommt dann die Anweisung, sich ebenfalls vorzustellen und dann zu sagen: "und Frau Zillie und ich sagen: Das ist Marie"
Der nächste muss dann z.B. sagen: "Ich bin Peter und Frau Zillie, Marina und ich sagen: Das ist Marie"
So geht das dann weiter und jedes Mal wird es ein Name mehr, so dass der letzte dann alle Namen wiederholen muss.

Nein.... feige bin ich nicht... natürlich bin ich die letzte, die dann noch einmal alle Namen wiederholen muss... schließlich will ich sie ja lernen..., aber die Schüler lernen sie gleich mit.  Und zur Vertiefung gibt's das Ganze dann noch mal in veränderter Reihenfolge, nachdem sich alle einen anderen Platz gesucht haben. Zur Abwandlung kann man dann den Namen auch mit einem Adjektiv kombinieren, ... zum Beispiel der pummelige Peter und die müde Marina.... diese Assoziationen sagen schon ganz viel über die Schüler und ich erinnere mich häufig noch am Ende des Schuljahres daran.

Auch wie die Schüler mit dieser Aufgabe klarkommen, gibt mir schon wichtige Informationen über ihr Lernverhalten und ihre Konzentrationsfähigkeit, ...natürlich auch über ihre Sprachbeherrschung und ihre Frustrationstoleranz. Manche Schüler wissen den ersten Namen noch nicht, wenn er schon 20mal wiederholt wurde.... , andere wissen alle auf Anhieb.

Na ja, und damit ich die Namen nicht wieder vergesse, wird von jedem ein Foto gemacht und zu Hause mit Namen versehen, ... so etwas kann ich auch nur am 1. Tag machen, ... da traut sich noch niemand, sich zu verweigern... hehe...

bedeutungslos...

Dieser Eintrag ist ganz allein einer konkreten Person gewidmet und die weiß genau, dass sie gemeint ist. Alle anderen ignorieren das hier einfach.... bitte..
Manche Leute sind einfach dermaßen mit sich selbst und ihrem Selbstmitleid beschäftigt, dass sie überhaupt keine Zeit mehr finden, nach Alternativen und Perspektiven zu suchen. Wie ein Regenwurm wühlen sie sich durch die dunkle trostlose Welt und sind jedes Mal aufs Neue überrascht, wenn sie bei einem warmen Sommerregen fast absaufen. Ich sehe das auch als eine Art von Krankheit an, ... und eine Krankheit sollte behandelt werden.
Sorry, ...musste jetzt raus..... bevor ich daran ersticke..

Der traurige Regenwurm

Da bin ich letztens auf der Suche nach einem Geschenk für einen lieben Menschen gewesen... und da fällt mir dieser Büchlein in die Hände

Ich hab's gekauft ,.... und behalten ; ))

Eine Geschichte daraus fügt sich gut hinter meinem letzten Eintrag ein....  glaubt's mir oder nicht...  reiner Zufall!

Der traurige Regenwurm

Es war einmal ein Regenwurm.
Ganz oft lag er einfach so da und war traurig darüber, nur ein Wurm zu sein. Warum konnte er nicht ein Vogel sein? Oder ein Fisch? Oder ein Mensch? Jedes Wesen schien etwas Besonderes zu können, jedes schien mehr wert zu sein als ein einfacher Wurm.

Eines Tages kam ein Mädchen vorbei. Es sah den Wurm auf dem Boden und ergriff ihn.
Da wurde dem Wurm ganz anders, denn er dachte, dass nun sein letztes Stündchen geschlagen hätte.
Stattdessen legte das Mädchen den Regenwurm in ein Marmeladenglas. Dort fand er etwas Erde und einige Blätter und eigentlich war es in dem Glas ganz gemütlich, wenn auch etwas eng.

Am nächsten Tag nahm das Mädchen den Wurm mit in die Schule. Es wurde nach vorne gerufen, um ein Referat zu halten.
Mit offenem Mund hörte der Wurm nun das Mädchen über Regenwürmer sprechen. Wie sie lebten, wie wichtig sie seien und dass sie etwas ganz Einzigartiges könnten, nämlich aus Dreck und Unrat fruchtbare Erde zu machen. Es seien die Regenwürmer, die sicherstellten, dass im Boden immer wieder Neues wachsen kann. 

Und als das Mädchen den Regenwurm am Abend wieder in den Garten setzte, war er der glücklichste Wurm der Welt.  

Auf ein Neues...

Jetzt ist es passiert... die Ferien sind zuende. Nur noch ein normales Wochenende trennt mich vom ganz normalen Alltagswahnsinn.

Lehrerausflug war klasse, ...viel Spaß gehabt... Stadtführung war blöd, die Frau hatte keine Ahnung, aber auch darüber kann man sich ja amüsieren.

Erste Einblicke in die die Klassenakte führen zu Schweißausbrüchen... aktuell 35, ...21 Jungs und 14 Mädchen, ..das wird was. Hoffentlich kommen die nicht alle, sonst hab ich ein Problem.

Einige "Altlasten" ... 2 Wiederholer fest, weitere 2 wären möglich. Mister "Mal hüh -- mal hott", den ich aus der anderen Klasse kenne, steht auch auf der Liste. Hat es nun doch geschafft, die Unterlagen abzugeben. Bin gespannt, wie er sich einfügt, wird nicht einfach. Und der Herr aus der Infoveranstaltung im Februar, .... der, wo nicht klar war, ob er das schafft mit den vielen Fünfen auf dem Halbjahreszeugnis,... der steht auch auf der Liste. Also entweder er hat es geschafft oder er hat es nicht mal geschafft abzusagen. Ich tipp aber auf die erste Möglichkeit. 

Jaaaa, also genießen wir noch mal das Wochenende und stürzen uns dann ins Vergnügen *gg*