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.. und weil ich grad schon mal dabei bin...

..erste Eindrücke aus dem Urlaub, sofern man ein paar Tage überhaupt so nennen darf...

Sowie der Spruch des Urlaubs... der uns jeden Tag wieder auf's Neue erheitert hat:

Mein Mann zur Fährschaffnerin:
"Wann geht denn die letzte Fähre?"
Sie (erheitert):
"Wenn der letzte Fährmann gestorben ist"

??? --- klick klick --- !!!

Ämterlabyrinth

Zielsetzung:

Beantragung einer Einzelbeförderung meines Sohnes zum Berufskolleg, da er mit dem Rollstuhl nicht die Straßenbahn benutzen kann.

Montag:

  • Anruf bei der Stadt
  • Schilderung des Anliegens und Vermittlung an die zuständige Mitarbeiterin. Das Gespräch ergibt, dass ich nur mit demSchwerbehindertenausweis vorbeikommen muss, was ich dann heute tun wollte. (klingt einfach)

Dienstag:

  • Vorsprache bei der genannten Sachbearbeiterin
  • Sie kramt einen Antrag raus, .. beginnt die Daten einzutragen... Wohnort: ....? oh... da sind wir nicht zuständig, da müssen sie sich an die zuständige Stelle an ihrem Wohnort wenden...
  • Sie ist nett und recherchiert mir den (vermeindlich) dort zuständigen Mitarbeiter.
  • okay, rufen wir erst mal dort an, bevor ich dahin fahre...
  • "Nein, da sind sie bei mir falsch... ich bin nur für Fahrdienste in Verbindung mit Berufstätgkeit zuständig. Oder ist das eine Schule, die zur Berufstätigkeit gehört?"
    (Nein, ist sie nicht.. )
  • Wir palavern noch ein bisschen herum und finden heraus, dass ich außerdem nicht auf Kreisebene, sondern auf Stadtebene bin, also er in doppeltem Sinne nicht zuständig ist, ... na gut...
  • Ich entschließe mich, weitere Telefonate lieber von zuhause zu führen und genehmige mir dort erst mal einen Kaffee..
  • Dann Anruf bei der Stadtverwaltung des Wohnortes:
    "Nein, damit haben wir nichts zu tun. Dafür ist der Schulträger zuständig" ... "Da war ich aber gerade, die sehen das ganz anders... " .. und überhaupt, wenn doch der Wohnort dafür zuständig wäre, dann nur auf Kreisebene... "
  • okay, ich versuche es weiter...
    Die Zentrale vermittelt mich erst zur Führerscheinstelle, wo ich schon mal ganz falsch bin, dann lande ich bei irgendwelchen Zuwandererangelegenheiten und als ich die nächste Dame denn frage, wo ich nun gelandet bin, zeigt sich, dass ich immerhin schon mal bei der Eingliederungshilfe angelangt bin, .. prinzipiell gar nicht schlecht.
    Sie ist sehr freundlich und diskutiert alle Möglichkeiten mit mir durch, kommt aber auch zu der Ansicht, dass ich wieder bei der ersten Anlaufstelle vorsprechen sollte. Wir erörtern dann noch die verschiedenen Stellen und kommen dabei auf den Trichter, dass ich statt beim Schulverwaltungsamt beim Sozialamt gelandet sein könnte, die auch mit Behindertenbeförderungen zu tun haben. 
  • diese Theorie bestätigt sich bei der erneuten Nachfrage bei der zuvor besuchten Sachbearbeiterin... 
    Jetzt also Vermittlung an das Schulverwaltungsamt.
  • erster Versuch endet noch einmal bei einem nicht zuständigen Mitarbeiter, der mich dann letztlich vermittelt an....  Jaaaaaaa.... eine Dame, die von Vornherein zugibt, dass sie die Richtige ist (was die erste allerdings auch getan hatte...)
    "Ja.., dann schicken Sie mir mal.... "
    "Ich kann auch vorbeikommen... "
    "Ja, gut, vielleicht morgen um 9 ... "
    Wir einigen uns auf 8, da ich um 10 schon die erste Lehrerkonferenz habe... und jetzt bin ich voller Hoffnung, dass sich keine weiteren Hürden auftun...

Wäre ja auch zu einfach gewesen....   

 PS: Rechtschreibfehler gibt's heute gratis, ... wer welche möchte, kann sie mitnehmen.. muss weg...

unter die Haut...




...geht die Ausdrucksform dieser Künstlerin... Das muss man gesehen haben.

(gefunden bei Gabriel)